Direkt zum Inhalt Direkt zu den Unterrubriken
Procap Logo: Link zur Startseite

Sprachen: Deutsch | Français

Home
Aktuell
Über uns
Mitmachen
Dienstleistungen
Links
Kontakt
Sitemap
Aktuell:

Archiv Events und Projekte: Themenübersicht:

 

Ab 31. Januar in den Schweizer Kinos

Blindsight

In der atemberaubenden Kulisse des Himalajas verortet, erzählt BLINDSIGHT die packende Abenteuergeschichte von sechs tibetanischen Kindern, die sich daran machen, den über 7000m hohen Lhakpa Ri auf der nördlichen Seite des Mount Everest zu erklimmen. Die gefährliche Reise wird bald zur unmöglichen Herausforderung – und die Tatsache, dass die Kinder blind sind, macht das ganze Unterfangen um so märchenhafter.

Die 15-jährige blinde Sonam Bhumtso beim Klettern am Himalaya.Von vielen Tibetanern als von Dämonen besessen stigmatisiert, werden die blinden Kinder von ihren Eltern gemieden, von ihren Dörfern verachtet und von der Gesellschaft zurückgestossen. Sabriye Tenberken, die blinde Gründerin zahlreicher tibetischer Blindenschulen und Erfinderin der tibetischen Blindenschrift, lädt den berühmten blinden Bergführer Erik Weihenmayer zu einem Schulbesuch ein. Erik kommt in Lhasa an und inspiriert Sabriye und ihre Schüler Kylia, Sonam Bhumtso, Tashi, Gyenshen, Dachung und Tenzin dazu ihn auf eine Höhe zu begleiten, die sie noch nie zuvor erreicht haben.


Erste physische Probleme führen zu heftigen Debatten, die eskalieren, als ein Mädchen schwer höhenkrank wird. Die Bergsteiger wollen weiter, Sebriye Tenberken entscheidet gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten, dass alle gemeinsam wieder absteigen. „Blindsight“ von Lucy Walker reisst mit, wühlt auf, sollte man auf keinen Fall verpassen.

Hier geht es zum Hörflyer zum Film (mp3)

Um den Gewinner des Publikumsreises an der Berlinale 07 - BLINDSIGHT - allen zugänglich zu machen, ermöglicht Ascot Elite in der Schweiz digitale Vorführungen mit Audiodeskription. Über die Audiodeskription werden stumme Szenen eines Filmes für Sehbehinderte kommentiert. Damit können Blinde die Filmhandlung mittels Audiokommentaren leicht mitverfolgen. Kinobetreiber benötigen hierzu keine zusätzliche Infrastruktur.

Im gleichen Atemzug verweisen wir gerne auf die blindengerechte Website des Films: http://blindsight-derfilm.de/html/

Wie entsteht ein Hörfilm?

Die Bildbeschreibungen der Hörfilme werden von speziell ausgebildeten Filmbeschreibern getextet. Sehende und Blinde bzw. Sehbehinderte erarbeiten gemeinsam die Audiodeskription, die möglichst knapp und ausdrucksstark sein soll. Die Mitwirkung eines Nichtsehenden ist sehr wichtig, da es für Sehende oft nicht nachvollziehbar ist, welche Informationen ein Blinder einem komplexen akustischen Gefüge wie einer Tonspur entnimmt.

In ein bis zwei Durchläufen wird der Film einer ersten Analyse unterzogen. Dabei werden u.a. folgende Fragen geklärt: Wie ist der Wechsel von Haupt- und Nebenhandlungsebenen? Gibt es Zeitsprünge, Rückblenden, Traumsequenzen? Welche Figuren, welche Orte müssen detailliert beschrieben werden? Wo ist dies möglich?

Dann wird der Film Szene für Szene bearbeitet. Ständiges Verknappen der beschreibenden Texte gehört zu den wichtigsten Aufgaben, da die Lücken zwischen den Dialogen in der Regel nicht viel Platz für Einfügungen lassen und die Atmosphäre des Films erhalten bleiben soll.

Die Audiodeskription wird dann im Tonstudio aufgenommen, mit der Originaltonspur abgemischt und auf die zweite Spur des Sendebandes kopiert. (SBV)


 

Informationsabend in Thun, 21. 11. 07

Testament oder nicht?

Procap Thun freut sich, Ihnen, Ihren Angehörigen und Bekannten einen spannenden Informationsabend über «Sinn und Nutzen eines Testamentes» anbieten zu können. Viele Enttäuschungen, Streitigkeiten und unangenehme Überraschungen können mit einer rechtzeitigen und sinnvollen Regelung des Nachlasses vermieden werden.
Von 19.00 h bis 21.00 h informiert Frau Barbara Berger Rawyler, Notarin, im Hotel Freienhof Thun über die wichtigsten Aspekte der Nachlassregelung.

 

 

slowUp Vallée de joux: Andiamo!

Gut besuchter slowUp Murtensee.Am 1. Juli 07 ist im Vallée de Joux wieder ein slowUp-Sonntag. Von 10 bis 17 Uhr findet sich auf dem 23 km langen Parcours rund um den See weit und breit kein Auto, dafür viele vergnügte Menschen auf Velos und Handybikes, Skates und Rollstühlen, Tandems und Trotinettes.  

Informationen für Teilnehmende mit Behinderung:
www.procap-andiamo.ch

Nächste slowUp mit Präsenz von Procap

  • Vallée de Joux: 1.7.07
  • Sempachersee: 19.8.07
  • Euregio Bodensee: 26.8.07
  • Emmental: 9.9.07

 

 

«Look & Roll» bei «Wildwuchs»

Bild aus dem Film Wackelkontakt. Frau und Mann sitzen sich gegenüber.Am Mittwoch, 6. Juni und Donnerstag, 7. Juni wird im Rahmen des grenzüberschreitenden Festivals Wildwuchs 07 in Basel jeweils eine Auswahl der besten Kurzfilme von «look & roll» gezeigt. Die Vorführungen finden um 22h unter freiem Himmel vor der Kaserne in Basel statt. Mehr dazu...

 

 

«Look & Roll»

Porträt von einem Buben.Unter diesem Titel fanden am 25. und 26. Oktober die ersten internationalen Kurzfilmtage zum Thema Behinderung in Biel statt. Zu sehen waren ausgewählte Produktionen aus aller Welt, die das Thema Behinderung in beispielhafter Weise behandeln. Das komplette Programm finden Sie unter www.lookandroll.ch

 

Institutionen und Kinos, die ein Programm zum Thema zusammenstellen und zeigen möchten, unterstützen wir gerne, indem wir die Rechte abklären und Filmkopien zur Verfügung stellen. Auskünfte und Informationen zu den Kosten und zu einzelnen Filmen sind auf Anfrage erhältlich bei gerhard.protschka@procap.ch oder per Post bei:

Procap Gerhard Protschka
Froburgstr. 4 Postfach
4601 Olten
www.lookandroll.ch

 

 

Sinnfindung im Heimalltag in einem multikulturellen Umfeld.

Eine ethische Herausforderung für Pflegende und Betreuende

3. Ethik Tagung, Donnerstag, 26. April 2007, 13.30 bis 16.45 Uhr im Schweiz. Epilepsie-Zentrum, Bleulerstr. 60, 8008 Zürich

Anmeldung bis 13. April 2007: www.swissepi.ch/Veranstaltungen oder Tel. 044 387 62 02
Kosten: Fr. 80.00

Der Mensch sehnt sich danach, dass das, was er tut und was er lässt, Sinn macht, und dass das Leben überhaupt einen Sinn hat. Und manches Mal im Leben fällt eine Antwort schwer - ganz besonders gegenüber Alter, Behinderung, Krankheit und Tod.

Auf  vielfachen  Wunsch  wird das Schweizerische Epilepsie-Zentrum auf seiner dritten Ethik-Tagung im April 2007 das Thema der Sinnfindung im Heimalltag aufgreifen. Dabei geht es insbesondere um die Frage, wie Mitarbeitende in der Pflege und Betreuung mit ihren  oft  ganz  unterschiedlichen  kulturellen  und  religiösen  Voraussetzungen  den  Bewohnerinnen und Bewohnern und ihrer jeweiligen Lebenshaltung Verständnis entgegen bringen und ihnen ein Gefühl von Heimat und Geborgenheit vermitteln können. Welche «Heimkultur» begünstigt das Verständnis füreinander über unterschiedliche kulturellen und religiösen Voraussetzungen hinweg?

Die Frage wird im Rahmen der Tagung aus der Sicht unterschiedlicher Personenkreise beleuchtet werden. Den Anfang macht Helene Hofstetter, deren Ehemann, ein ehemaliger Prediger und Vorsteher eines Diakonissen-Mutterhauses, 1989 von einem Auto angefahren wurde und dabei schwere Hirnverletzungen erlitt; er lebt heute in einem Pflegeheim. Anschliessend äussert sich die aus Bosnien stammende Pflegeassistentin Amra Ibrahimovic als Vertreterin der islamischen Gemeinschaften Bosniens in Zürich zu den Erwartungen und Herausforderungen, denen sie sich hierzulande stellen muss. Die Pflegeexpertin Renate Bühlmann, die am Zentrum für Migration und Gesundheit vom Schweizerischen Roten Kreuz für den Fachbereich Bildung und Gesundheitsförderung zuständig ist, referiert zum Thema «Interaktion als integratives Instrument im transkulturellen Pflegealltag», bevor Alexander Bischoff vom Institut für Pflegewissenschaften an der Universität Basel zur Bedeutung der Übersetzung («Im Grunde ist alles Reden Übersetzung») spricht.

Abschliessend gibt der Zürcher Professor für Praktische Theologie, Dr. Ralph Kunz, praktisch-theolgische Impulse zu einer «Heimkultur im multikulturellen Umfeld». Weitere Informationen erhalten Sie bei: Schweizerisches Epilepsie-Zentrum, Frau Pfr. Marianne Schläpfer, Bleulerstr. 60, 8008 Zürich; Tel 044 387 67 10; Email: marianne.schlaepfer@swissepi.ch

 

Lichtermeer mit Spätfolgen


Trike.Anlässlich des Procap-Lichtermeers vom 1. August in Bern konnten Menschen mit Handicap Wünsche deponieren. Diese werden nun nach und nach erfüllt. Das Trike Center in Bern sponserte eine Ausfahrt an zwei junge Männer. Die zwei neuen Triker kamen begeistert vom Ausflug im Berner Oberland zurück. Gewünscht wurden unter anderem ein Ausflug in den Zoo Zürich, einen in den Zoo Basel und ein Migros-Zopf. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Sponsoren kann Procap diese Wünsche erfüllen.

 



 

Internationaler Tag des Weissen Stockes


Frau mit weissem Stock.Vor 75 Jahren wurde in Paris der weisse Stock erfunden. Dank ihm erobern seither blinde und sehbehinderte Menschen ihre Selbstständigkeit, ihre Mobilität und die Welt. Seit 1962 ist das Vortrittsrecht für Menschen mit weissem Stock in der Schweizerischen Verkehrsregelverordnung (VRV) verankert. Am «Internationalen Tag des Weissen Stockes» vom 15. Oktober 2006 wird in einer gemeinsamen Aktion mit der Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu gezeigt, was der weisse Stock bedeutet, was er kann und wer ihn respektiert. Mehr dazu...

 


 

1. August in Bern


Bunte Lichter: fast 5000 Kerzen am 1. August in Bern über dem WaisenhausplatzUm 22 Uhr waren ganze 19 Quadrate bedeckt von den farbigen Lichtern, Wärme steigt von den fast 5000 Kerzen auf. Viele Bernerinnen und Berner, aber auch Touristen, standen rund um das Lichtermeer und genossen den besinnlichen Moment. Manche kaufen spontan eine Kerze, wünschen sich etwas und stellen ihr Licht zu den anderen. Während das pompöse Feuerwerk mit lautem Geknalle kurz den Himmel erleuchtet, scheinen die Procap-Lichter still und leise in die Nacht. (sg)

 

 

 

 

Freude an Bewegung  

Zum 45. Mal überhaupt und zum 2. Mal in Tenero fanden am Wochenende vom 17. und 18. Juni die nationalen Sporttage von Procap statt. Mit den 350 Teilnehmenden wurden die Erwartungen im Vorfeld erfüllt.

Frau im Rollstuhl wirft einen Basketball.Zu übertreffen vermochte die Erwartungen nur das Wetter: zwei strahlend heisse Sommertage inmitten rauer Südschweizer Alpen – ein Tessin, wie man es von Postkartenbildern kennt. Unter dem Präsidium von FDP-Nationalrat Fulvio Pelli hat das Organisationskomitee ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Im Vordergrund stand das Motto «Freude an Bewegung». Neben verschiedenen Schnupperangeboten in Sportarten wie Klettern, Inlineskating oder Bogenschiessen, fanden am Sonntag die Wettkämpfe in Einzeldisziplinen statt.

Gekämpft wurde mit viel Freude, aber auch mit Ehrgeiz. Wie alle Sportler entwickelten die Teilnehmenden ungeahnte Kräfte, verblüfften mit Geschick und Beweglichkeit. Die älteste Teilnehmerin, Margrit Oppliger, ist stattliche 83 Jahre alt und gewann gleich in der Kategorie der über 40-Jährigen. Neben dem fairen Wettkampf waren die Sporttage auch ein Begegnungsfest von Menschen mit und ohne Handicap.

Höhepunkt des gesellschaftlichen Teils war zweifelsohne der Tessiner Abend vom Samstag mit Musik und Tanz. Procap Sport ist eine Vereinigung von 32 Sportgruppen mit rund 1'200 AktivsportlerInnen. Dadurch wird klar, was auch Fulvio Pelli in seinem Grusswort erwähnte: «Sport kennt keine Grenzen, Sport verbindet Leute.» So werde im Tessin denn auch grosse Bedeutung beigemessen. Tessiner hätten mit Behindertensportveranstaltungen viel mehr Erfolg als Tessiner Sportler selbst. Und schlussendlich: «Das Wichtigste ist nicht der Sieg, sondern die Teilnahme.»

Adrian Hauser, Informationsbeauftragter

 

 

Ganze Schweiz

Mal seh'n

Lachendes Mädchen und ein Junge mit verbundenen AugenSeit Januar 2006 steht für die Sensibilisierungsarbeit an Schulen das Projekt «Mal seh’n!» von Procap zur Verfügung. Für diese Einsätze wurden Moderatorinnen und Moderatoren mit Handicap geschult, die vor Schulklassen einen Kurzfilm zum Thema Behinderung zeigen und anschliessend den Schülerinnen und Schülern Informationen aus erster Hand bieten. Informationen zu dieser Initiative, zu den Filmen und zu den ModeratorInnen finden unter www.malsehn.ch

 

 

Link zu aktuellen Events & Projekte

 

Zum Seitenanfang

 

Procap | Schweizerischer Invaliden-Verband | Froburgstrasse 4 | 4600 Olten
Tel. 062 206 88 88 | Fax 062 206 88 89 | Mail Zentralsekretariat | PC 46-1809-1