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Medienmitteilung vom 05.12.2005

 

Singen für einen guten Zweck

 

Behinderte Kinder und Schweizer Musikstars haben gemeinsam eine CD aufgenommen. Anlässlich des Tages der Menschen mit einer Behinderung überreichte die Chinderwält GmbH in Anwesenheit der Patin Maria Walliser 12'000 Franken an Procap.

 

Das Kindertonträger-Label Chinderwält produzierte im Frühjahr 2005 eine Kinder-CD, die sich mit dem Thema «Anderssein» auseinandersetzt. Die Lieder auf der CD handeln von Behinderung, Einsamkeit, Freundschaft und ähnlichen Themen. Ein Ohrenschmaus für alle, die Musik von Bo Katzmann, Carmen Fenk, Natacha, Marie-Louise Werth und Leonardo mögen. Denn diese und weitere Stars haben gemeinsam ein Lied aufgenommen. Auf der CD singen aber nicht nur Schweizer Musikstars, sondern auch Kinder mit einer Behinderung. Ein einzigartiges Projekt also, das in den letzten Monaten von vielen Seiten unterstützt wurde.

Erlebnisreiche Ferien für behinderte Kinder
Maria Walliser ist Patin der Kinder-CD «Andersch sii». «Ich möchte dazu beitragen, dass wir mit dem Erlös aus der CD vielen behinderten Kindern erlebnisreiche Ferien schenken können», sagt die ehemalige Skirennfahrerin. Mit dem Erlös aus dem Verkauf der CD wird ein Ferienlager für Schweizer Familien mit behinderten Kindern finanziert. Anlässlich des Tages der Menschen mit einer Behinderung am 3. Dezember überreichten die Chinderwält GmbH gemeinsam mit Maria Walliser Procap einen Check von über 12'000 Franken. Die CD ist weiterhin sowohl im Handel wie auch direkt bei Procap erhältlich.

Bestellung Kinder-CD
«Andersch sii» kann bestellt werden bei Procap, Stichwort Kinder-CD, Froburgstrasse 4, 4600 Olten, Tel. 062 206 88 88, Fax. 062 206 88 89, E-Mail: info.


Weitere Informationen:
Esther Gingold, Leiterin Kommunikation&Marketing Procap
Tel.: 062 206 88 85, E-Mail: esther.gingold

Urs J. Guggisberg, Geschäftsführer Chinderwält
Tel.: 061 753 16 48, E-Mail: info@chinderwaelt.ch

 

Medienmitteilung vom 03.10.2005

 

Verfahrensstraffung in der 5. IVG-Revision:
Ein fragwürdiger Rückschritt

 

Am 4. Oktober 2005 hat der Nationalrat über die Straffung des Verfahrens bei der Invalidenversicherung beraten. Procap setzte darauf, dass er dem unsinnigen Anliegen klar Einhalt gebietet.

 

Procap (ehem. Schweiz. Invaliden-Verband) hält fest, dass die Diskussion um eine Verfahrensstraffung im Rahmen der 5. IVG-Revision in die falsche Richtung weist. Konkret geht es darum, dass bei Fragen rund um die Invalidenversicherung vom heute geltenden Einspracheverfahren zum Vorbescheidverfahren zurückgewechselt werden soll. Eine solche Rückkehr zum alten System ist unlogisch und löst die Probleme der IV keineswegs. Die gewünschte Beschleunigung des Verfahrens wird schon deshalb nicht erreicht, weil wie bisher auch im Vorbescheidverfahren eine 30-tägige Vernehmungsfrist vorgesehen ist. Politisch fragwürdig ist zudem, dass eine Neuregelung nun bereits wieder aus den Angeln gehoben werden soll, nachdem sie nach mehrjährigen Beratungen mit dem Argument der Kostendämpfung erst im Jahr 2003 eingeführt worden war.

 

Begehren nach unentgeltlicher Prozessführung verlängert das Verfahren

Auch die Einführung einer Kostenpflicht im erstinstanzlichen Beschwerdeverfahren wird das IV-Verfahren nicht beschleunigen sondern verlängern. Gerade die Personen, die Leistungen der IV beanspruchen, sind zu einem überwiegenden Teil bedürftig. Es wird aus diesem Grund zwangsläufig eine Flut von Begehren um unentgeltliche Prozess¬führung geben, was die Verfahren wiederum in die Länge zieht.

Politisch ausgesprochen fragwürdig ist die Wiedereinführung der Einschränkung der Über¬prüfungs¬befugnis des Eidgenössischen Versicherungsgerichtes für den IV-Bereich. Die Vereinigte Bundesversammlung hat erst am 17. Juni 2005 das neue Bundes¬gerichtsgesetz verabschiedet. Im Nationalrat wurde dem hart erkämpften Kom¬pro¬miss mit grosser Mehrheit zugestimmt, der eine volle Überprüfungsbefugnis des höch¬sten Gerichtes in Geldfragen der IV enthielt. Wenn der Nationalrat also seine eigenen Entscheide nicht torpedieren will, muss er den unsinnigen Vorschlag klar ablehnen.

Weitere Informationen:
Martin Boltshauser, Leiter Rechtsdienst bei Procap Schweiz
Tel. 062 206 88 88, E-Mail: rechtsdienst

 

Medienmitteilung vom 12.09.2005

 

Procap fordert Signalisation für Rollstuhlwanderwege

 

Mitte September läuft die Vernehmlassungsfrist für die neue Norm „Signalisation Langsamverkehr“ ab. Procap fordert das Bundsamt für Strassen (Astra) auf, auch Rollstuhlwanderwege in die Signalisation aufzunehmen.

 

Procap (ehem. Schweiz. Invaliden-Verband) beanstandet an der Vorlage zur neuen Signalisation des Langsamverkehrs, dass für die Fusswege in Gemeinden und Städten keine Regelungen vorgesehen sind. So wird es weiterhin lokal unterschiedliche Signalisationen geben, die es Menschen mit einer Behinderung erschweren, sich an einem fremden Ort zurechtzufinden.

 

Weiter fehlt in der Vorlage eine Definition und entsprechende Signalisation für Rollstuhlwanderwege – also für Wanderwege, die sich auch für die Benützung mit einem Rollstuhl eignen. Warum sollen ausgerechnet Rollstuhlwanderwege fehlen, wenn alle übrigen Wegkategorien in einem einzigen Erlass zusammengefasst werden?

 

Geeignete Wanderwege als rollstuhlgängig klassieren

Eine gute Einbettung des rollstuhlgeeigneten Wandernetzes in die allgemeine Strassensignalisation entspricht nicht nur dem Bedürfnis der Betroffenen, sondern auch dem Zweck des Behindertengleichstellungsgesetzes BehiG, welches seit Anfang 2004 in Kraft ist. Eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Realisierung von Rollstuhlwanderwegen ist, dass ihre Existenz offiziell anerkannt wird. Mit der offiziellen Festlegung der Kriterien für Rollstuhlwanderwege wird es möglich sein, viele Wanderwege im Mittelland und eine ansehnliche Zahl in den Bergen als rollstuhlgängig zu klassieren. Die Kriterien werden aufzeigen, was noch wenig bekannt ist: Häufig lassen sich Hindernisse, die für Rollstühle unüberwindbar sind, mit wenig Aufwand vermeiden, wenn man rechtzeitig daran denkt.

 

Aus diesen Gründen fordert Procap, dass die Kategorie der Rollstuhlwanderwege in die Signalisation Langsamverkehr aufgenommen wird.

 

Weitere Informationen:

Bernard Stofer, Ressortleiter Bauen/Wohnen/Verkehr Procap

Tel. 062 206 88 88, E-Mail: bauen


 

Medienmitteilung vom 23.08.2005

 

Gebirgstrekking der besonderen Art

 

Gemeinsam sind sie stark: Strafgefangene tragen diese Woche behinderte Menschen von der Lenk über den Gletscher Plaine Morte nach Leukerbad. Die spezielle Gebirgstour findet dieses Jahr zum fünften Mal statt und dauert vom 22.-27. August 2005.

Zum fünften Mal findet dieses Jahr das Gebirgstrekking mit Insassen der Strafanstalt Witzwil und Menschen mit einer Behinderung statt. Ein kleines Jubiläum. Gleichzeitig feiert Procap, der ehemalige Schweiz. Invaliden-Verband, ihr 75-jähriges Bestehen. Grund genug, dass sich die Gruppe an eine ganz besondere Herausforderung wagt: die Überquerung des Gletschers Plaine Morte.

Schwierige Passage über den Gletscher

Gestartet sind die sieben Menschen mit einer Behinderung und siebzehn Straf¬gefangenen am Montag, den 22. August, in der Lenk. Die Rollstuhlfahrerinnen und
-fahrer werden auf speziell konstruierten Trekking-Rollstühlen gestossen und getragen, leicht körperbehinderte Personen sicher über Stock und Stein begleitet. Für einige ist es das erste Mal überhaupt, dass sie die Schweizer Bergwelt so nah erleben können, für andere ist es Jahre bis Jahrzehnte her, seit sie das letzte Mal in den Bergen waren.

Das Trekking führt in diesem Jahr über die Stigellegi, den Tungelpass zur Wildhornhütte und über die Iffigenalp zur Wildstrubelhütte. Die schwierigste Passage führt über den Gletscher Plaine Morte. Dafür werden die Wanderer aus Sicherheitsgründen von erfahrenen Bergführern begleitet. Nach dem Gletscher wird in der Cabane Violettes übernachtet, von dort geht es weiter über Leukerbad auf die Gemmi. Dabei wird die Gruppe eine Strecke von 80 Kilometer und rund 3000 Höhenmeter zurücklegen.

Weitere Informationen:
Sabine Zeilinger, Informationsbeauftragte Procap
Tel. 079 337 53 93, E-Mail: sabine.zeilinger

 

Medienmitteilung vom 16.08.2005

 

Ausländisches Geld für Menschen mit Handicap

 

Procap, der ehemalige Schweiz. Invaliden-Verband, sammelt Fremdwährungen aus aller Welt. Der Erlös kommt Menschen mit Behinderungen zugute.

Viele Leute fragen sich nach den grossen Ferien: Was mache ich mit den restlichen Münzen und Noten? Procap sammelt seit vielen Jahren Fremdwährungen aus aller Welt. Ob Euro, Dollar, oder exotisches Geld aus Übersee – Procap nimmt jede Währung der Welt gerne entgegen. Auch die alten europäischen Münzen und Noten, wie DM, Liren etc. werden noch angenommen. Freiwillige Helfer sortieren die verschiedenen Währungen. Der Erlös wird für Projekte für Menschen mit Behinderungen eingesetzt. Die Fremdwährungen können gut verpackt mit normaler Post geschickt werden an: Procap, Fremdwährungsaktion, Froburgstrasse 4, 4600 Olten. Die SBB-Wechselstellen und viele Banken nehmen das Geld auch entgegen und leiten es an Procap weiter.

Weitere Infos: Procap, Susi Mauderli, Tel. 062 206 88 88 oder susi.mauderli


 

Medienmitteilung vom 13.08.2005

 

 

Rollstuhlmarathon von Thun nach Kandersteg

 

Procap, der grösste Selbsthilfeverband für Menschen mit einer Behinderung, feiert im 2005 das 75-jährige Bestehen. Zum Jubiläum fuhr der bekannte Rollstuhlathlet Daniel Bögli von Thun nach Kandersteg. Dort wurde das Feuer der Solidarität für Menschen mit Handicap von Procap Thun an die Sektion Procap Oberwallis weitergereicht.

2005 ist nicht nur das Jubiläumsjahr von Procap, sondern auch das UNO-Jahr des Sports. Deshalb stellt Procap Thun ihre Jubiläumsfeier auch unter dieses Motto. Und zwar mit einem Rollstuhlmarathon des bekannten Behindertensportlers Daniel Bögli.

Seit 75 Jahren setzt sich Procap gemeinsam mit freiwilligen Helferinnen und Helfern für Menschen mit einer Behinderung ein. Dieses innere Feuer für Menschen mit Handicap wird im Jubiläumsjahr durch eine brennende Fackel repräsentiert, die von Kanton zu Kanton weitergegeben wird und die Brücke zwischen Menschen mit und ohne Behinderung spannt.

Solidarität zischen Menschen mit und ohne Handicap

Am 13. August 2005 ist das Feuer der Solidarität auf einer Rollstuhlfahrt von Thun nach Kandersteg gebracht worden. Über 1000 Höhenmeter und gegen 40 Streckenkilometer hat der bekannte Rollstuhlathlet Daniel Bögli an diesem Tag zurückgelegt. Die Strecke musste er jedoch nicht alleine zurücklegen: Als Zeichen der Solidarität zwischen behinderten und nicht behinderten Menschen beleiteten ihn auf seiner Fahrt Radprofi Niki Aebersold, der Steffisburger Gemeindepräsident und Grossrat Hans-Rudolf Feller, Grossrat Martin von Allmen aus Thun, Mitglieder des Racingclubs Steffisburg, die IG Velo, die Radsportgruppe Thun und die IG 60 plus. In Kandersteg angekommen, wurde Daniel Bögli von Gemeindepräsident René F. Maeder in Empfang genommen. Nach der Feier übergab Bögli die Fackel an Procap Oberwallis.

Weitere Informationen:
Sabine Zeilinger, Informationsbeauftragte Procap
Tel.: 062 206 88 93, E-Mail: sabine.zeilinger

 

Medienmitteilung vom 23.07.2005

75 Jahre Procap (ehem. Schweiz. Invaliden-Verband)

Die Nase im Wind der Broncos

Procap, der grösste Selbsthilfeverband für Menschen mit einer Behinderung, feiert in diesem Jahr das 75-jährige Bestehen. Zum Jubiläum organisierte die Sektion Bern + Biel-Seeland Zusammen mit den Broncos Switzerland MC einen Töffride für behinderte Menschen von Bern nach Thun.

Menschen mit Handicap, Biker der Broncos, Trike-Fahrende und Begleitpersonen trugen heute für Procap das Feuer der Solidarität von Bern nach Thun. Der gegen 80 Fahrzeuge starke Konvoi erregte auf seinem Weg von Bern über den Belpberg und durchs Gürbental viel Aufmerksamkeit. Für die meisten der gegen zwanzig Mitfahrenden mit einer Behinderung war es das erste Mal, dass sie einen heissen Ritt auf einem Feuerstuhl geniessen konnten. Dementsprechend gross war die Begeisterung und Euphorie nach der fast einstündigen Tour. Das gemeinsame Erlebnis und die Bikes und Trikes öffneten Tür und Tor, um sich bei einem Imbiss in Thun über Harleys, Trikes und den Mythos Broncos zu unterhalten. Urs Schnyder, Vertreter der Sektion Procap Bern + Biel-Seeland, hatte nur ein Wort, um seinen Gefühlen Ausdruck zu geben: «Wahnsinn!»

1930 wurde in Olten der Schweizerische Invaliden-Verband gegründet. Seit 75 Jahren setzt sich Procap – wie der Verband heute heisst – gemeinsam mit freiwilligen Helferinnen und Helfern in der Beratung, Betreuung, beim Sport, beim Reisen und bei geselligen Anlässen für Menschen mit einer Behinderung ein. Dieses innere Feuer für Menschen mit Handicap wird im Jubiläumsjahr durch eine brennende Fackel repräsentiert, die von Sektion zu Sektion wandert und die Brücke spannt zwischen Menschen mit und ohne Behinderung, über alle Sprachregionen hinweg. Heute wurde dieses Feuer in Thun der Sektion Procap Thun übergeben. Am 13. August wird die Fackel von einem Rollstuhlsportler von Thun nach Kandersteg getragen und dort der Sektion Procap Oberwallis übergeben. Weitere Infos: www.procap.ch.

Weitere Informationen:
Sabine Zeilinger, Informationsbeauftragte Procap
Tel.: 079 337 53 93

 

Medienmitteilung vom 12.06.2005

 

Wohnungsvermittlung für Menschen mit einer Behinderung

 

Angebot an rollstuhlgängigen Wohnungen verdoppelt

Seit gut einem Jahr bietet Procap (ehem. Schweiz. Invaliden-Verband) zusammen mit dem Immobilienportal homegate.ch einen auf die Bedürfnisse von Menschen mit einer Behinderung zugeschnittenen Online-Immobilienmarkt an. In dieser kurzen Zeit konnte das Angebot auf über 1800 rollstuhlgängige Wohnungen verdoppelt werden.

Seit einem Jahr können Menschen mit Handicap unter www.procap-wohnen.ch im Internet nach rollstuhlgängigen Wohnungen suchen. Waren zu Beginn etwas über 700 Inserate mit rollstuhlgängigen Wohnungen online, hat sich das Angebot inzwischen mit 1800 Wohnungen mehr als verdoppelt. Diese positive Bilanz wurde nicht zuletzt dank der guten Zusammenarbeit mit dem Online-Immobilenportal homegate.ch erreicht. homegate.ch weist ihre Inserenten bei Schulungen und Events explizit auf die Möglichkeit hin, rollstuhlgängige Wohnungen auf www.procap-wohnen.ch gezielt behinderten und betagten Menschen zugänglich zu machen.

Procap bietet aber nicht nur die Homepage an, sondern prüft auch Grundrisse zur Beurteilung der Rollstuhlgängigkeit von Wohnungen und hilft beim Erfassen von Inseraten. Weiter unterstützt Procap auch behinderte oder betagte Menschen, die keinen Zugang zum Internet haben, bei der Suche nach einer geeigneten Wohnung.

Weiterer Ausbau geplant

Immobilienbesitzer inserieren ihre Objekte direkt auf den Websites der beiden Partner online. Die Inserate können mit Bildern, Grundrissen und Filmsequenzen ergänzt und somit optimal präsentiert werden. Anbieter ohne Internetzugang können zudem ihr rollstuhlgängiges Objekt mittels Offline-Formular erfassen lassen. Procap will sich aber nicht nur auf das Vermitteln von rollstuhlgängigen Wohnungen beschränken. Bereits ist eine Erweiterung von www.procap-wohnen.ch geplant. Der Verband will damit entscheidend dazu beitragen, Menschen mit Handicap den Traum vom selbstbestimmten Wohnen zu ermöglichen.

Weitere Informationen:
Sabine Zeilinger, Informationsbeauftragte
Tel. 062 206 88 93, 079 337 53 93

 

Medienmitteilung vom 22.06.2005

Botschaft des Bundesrates zur 5. IVG-Revision

Widersprüche müssen ausgebessert werden

Procap nimmt mit Befriedigung Kenntnis davon, dass der Bundesrat im Rahmen der 5. IVG-Revision die Früherfassung und Arbeitsintegration in den Vordergrund stellt. Gewisse Widersprüche sind jedoch noch zu bereinigen.

Der Behindertenverband Procap nimmt mit Befriedigung davon Kenntnis, dass die Früherkennung im Rahmen der 5. IVG-Revision gefördert werden soll. Es scheint mittlerweile unbestritten, dass möglichst alles unternommen werden muss, damit Menschen mit Handicap ihre Arbeitsstelle behalten oder in einer anderen Stelle, die ihrer Leistungsfähigkeit entspricht, weiterbeschäftigt werden können. Volkswirtschaftlich betrachtet ist diese Früherkennung und Eingliederung bei weitem sinnvoller als ein Abschieben von behinderten Menschen in die Invalidenversicherung. Damit die Früherkennung jedoch wirklich greift, müssen flächendeckend die nötigen Ressourcen für eine Begleitung dieser Menschen mit gesundheitlichen Schwierigkeiten bereitgestellt werden. Aus heutiger Sicht ist noch unklar, ob die IV-Stellen diesen Mehraufwand bei der Früherfassung und Integration leisten können.

Allerdings weist die Botschaft des Bundesrates noch gewisse Ungereimtheiten auf, welche einer Korrektur bedürfen: Man kann z.B. ein System nicht freiwillig ausgestalten und gleichzeitig Sanktionen vorsehen, wenn jemand vom Angebot nicht Gebrauch machen will. Und es bleibt höchst problematisch, wenn der Datenschutz in der IV an verschiedenen Stellen mit Hinweis auf die Mitwirkungspflicht durchlöchert wird.

Die Bereitschaft, Menschen mit Einschränkungen zu beschäftigen, hat in den letzten Jahren stark abgenommen. Procap findet es deshalb bedauerlich, dass in der nächsten IVG-Revision für die Arbeitgeberseite wiederum keine Anreizsysteme vorgesehen sind, Menschen mit Handicap zu beschäftigen. Denn was nützen alle Früherkennungs- und Integrationsmassnahmen, wenn für die entsprechenden Menschen keine Stellen vorhanden sind oder geschaffen werden.

Das Sockeldefizit der IV kann ohne Zusatzfinanzierungen auch mit der 5. IVG-Revision nicht abgebaut werden. Es ist begrüssenswert, dass dafür die Erhöhung der MWST um 0.8 Prozentpunkte vorgeschlagen wird und der Lohnbeitrag von 1.4 auf 1.5 Prozent erhöht werden soll.

Weitere Informationen:
Sabine Zeilinger, Informationsbeauftragte Procap
Tel.: 062 206 88 93, Natel 079 337 53 93, E-Mail: sabine.zeilinger

 

 

 

Medienmitteilung vom 15.06.2005

 

Stars singen für einen guten Zweck

 

Behinderte Kinder und Schweizer Musikstars haben gemeinsam eine CD aufgenommen. Der Erlös geht zugunsten von Ferien für Familien mit Handicap.

 

Der Behindertenverband Procap lanciert zusammen mit Chinderwält eine Kinder-CD, die sich mit dem Anderssein auseinandersetzt. Die Lieder handeln von Behinderung, Aus¬grenzung, Einsamkeit, Freundschaft und ähnlichen Themen. Die CD enthält 15 Lieder zum Thema «Andersch sii», davon ein Lied von bekannten Schweizer Musikern wie Bo Katzman, Carmen Fenk, Natacha, Marie-Louise Werth und Leonard. Auf der CD singen aber auch Kinder. So wird ein Lied von Siri Anesini, der Tochter von Maria Walliser, gesungen und von behinderten Kindern begleitet. Der Erlös dieser Zusammenarbeit finanziert ein Ferienlager für Menschen mit Handicap.

 

Behinderten Menschen Gehör verschaffen

Maria Walliser ist Patin der Kinder-CD «Andersch sii». «Ich möchte dazu beitragen, dass wir mit dem Erlös aus der CD vielen behinderten Kindern erlebnisreiche Ferien schenken können. Zudem tut Singen der Seele gut, Liedertexte können Verständnis fürs Anders¬sein wecken.» Das Projekt wird auch von Nationalrätin Pascale Bruderer unterstützt. «Es ist mein politisches und persönliches Bestreben, Menschen mit einer Behinderung Gehör zu verschaffen. Dies gelingt exemplarisch mit dieser CD.»

 

Der Erlös aus dem Verkauf der CD finanziert ein Ferienlager für Schweizer Familien mit behinderten Kindern oder Eltern. Procap beschenkt im Jubiläumsjahr 2005 Familien mit Handicap mit einem Ferienangebot, das ganz auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Die Aktivferien im Centro Sportivo in Tenero bieten für die Familien die Möglichkeit, neue Dinge kennen zu lernen: neue Sportarten, neue Spiele, neue Orte, neue Familien.

 

Bestellung Kinder-CD

Andersch sii» kann bestellt werden bei Procap, Stichwort Kinder-CD, Froburgstrasse 4, 4600 Olten, Tel. 062 206 88 88, Fax. 062 206 88 89, E-Mail: info. Der Tonträger ist ab sofort im Handel erhältlich.

 

Anmeldung Sportwoche

Die Aktivferien werden von Procap Sport organisiert und richten sich an Familien, in denen ein Elternteil oder ein Kind eine körper-, sinnes- oder geistige Behinderung hat. Das Programm gestaltet sich so, dass die Familie jederzeit gemeinsam etwas unternehmen, sich aber auch unterschiedlichen Aktivitäten widmen kann. Die Sportwoche findet vom 16. bis 23. Oktober 2005 im Centro Sportivo in Tenero statt und wird zu einem Spezialpreis von 450 Franken pro Person angeboten. Familien ab vier Personen bezahlen 1650 Franken. Die Platzzahl ist beschränkt. Informationen und Bestellungen bei Procap, Stichwort Kinder-CD, Froburgstrasse 4, 4600 Olten, Tel. 062 206 88 88, Fax. 062 206 88 89, E-Mail: info.


Weitere Informationen:
Sabine Zeilinger, Informationsbeauftragte Procap
Tel.: 062 206 88 93, E-Mail: sabine.zeilinger



 

Medienmitteilung vom 05.06.2005

 

Freiwilligenarbeit fördern

 

Seit 75 Jahren setzt sich Procap (ehem. Schweiz. Invaliden-Verband) für Menschen mit einer Behinderung ein. Ohne Freiwillige könnte der Verband seinen Auftrag nicht erfüllen. Die Delegierten sprachen sich an der DV in Basel klar für eine Aufwertung der Freiwilligenarbeit aus – innerhalb des Verbandes und auf nationaler Ebene.

 

Die Motivation, Freiwilligenarbeit zu leisten, verändert sich konstant. Doch was bedeutet dies für Organisationen wie Procap, die heute auf die Unterstützung von 1500 freiwilligen Helferinnen und Helfern zählen kann? Kann der Verband die Beratung und Betreuung von Menschen mit einer Behinderung bis in ein paar Jahren noch anbieten? Yves Rossier, Direktor des Bundesamtes für Sozialversicherung, Ueli Mäder, Soziologieprofessor an der Universität Basel, und Margrith Wenger, Grossrätin des Kantons Bern und Präsidentin von Procap Thun, diskutierten an der DV von Procap über neue Modelle der Freiwilligenförderung

 

«Was Freiwillige leisten, scheint den Staat nicht zu interessieren und wird aus den Leistungsbilanzen verbannt», sagt Walter K. Kälin, Zentralpräsident von Procap. «Das ist unfair gegenüber Selbsthilfeverbänden wie Procap. Und es ist wirtschaftlich gesehen unsinnig, die Profistrukturen zu fördern und besser kontrollieren zu wollen und dabei die Freiwilligenarbeit schlicht zu vergessen.» Aus diesem Grund haben sich die Delegierten von Procap in Basel dafür ausgesprochen, dass der Freiwilligenarbeit bei Procap in Zukunft noch mehr Stellenwert eingeräumt wird. Auch der Staat müsse den Wert der Freiwilligenarbeit erkennen und mit geeigneten Massnahmen fördern und unterstützen.

 

An der Jubiläumsdelegiertenversammlung wurden neu in den Vorstand gewählt: Hans Frei, Rechtsanwalt aus Diepoldsau (SG), Wilhelm Schnyder, Alt-Regierungsrat aus Steg (VS), und Ruedi Zurflüh, Unternehmer aus Gelterkinden (BL).

 

Weitere Informationen:

Sabine Zeilinger, Informationsbeauftragte Procap
Telefon: 079 337 53 93

 

 

 

Medienmitteilung vom 28.04.2005

 

Der Kanton Wallis baut Hindernisse ab

m Kanton Wallis stossen Menschen mit einer Behinderung noch immer häufig auf Hindernisse. Die kantonale Kommission für die behinderten Menschen, die Koordinationsstelle für soziale Institutionen und Procap, der ehem. Schweiz. Invalidenverband, wollen diese Hindernisse aufzeigen und längerfristig abbauen. Aus diesem Grund lancierten sie am 28. April 2005 in Sitten eine Sensibilisierungskampagne zum Thema „Der Kanton Wallis hindernisfrei“.

„Eine hindernisfreie Umwelt dient uns allen“, macht Staatsrat Thomas Burgener klar und folgert daraus, dass hindernisfreies Bauen eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein müsse. Denn auch wenn der Kanton Wallis bereits seit Jahren eine behindertenfreundliche Baugesetzgebung hat, sind noch lange nicht alle Hindernisse abgebaut. Wie fröhlich wird ein Abend im Ausgang mit der Freundin im Rollstuhl, wenn das Kino nur über eine Treppe erreichbar ist? Und wie gerne besucht der Rollstuhlfahrer einen Kurs, wenn im ganzen Gebäude kein behindertengängiges WC vorhanden ist? Jeder Mensch hat aber das Recht, am gemeinschaftlichen Leben teilzunehmen. Damit dies möglich ist, muss die architektonisch gestaltete Umgebung – ob privat oder öffentlich – hindernisfrei zugänglich sein. Eine hindernisfreie Umwelt erleichtert allen Menschen den Zugang zu öffentlichen Bauten, dem öffentlichen Verkehr, Restaurants, Parks, Museen und vielem mehr.

„Wir müssen unser Handeln verstärken und eine schnellere Gangart einschlagen“, sagt Bernard Attinger. Der Kantonsarchitekt setzt sich seit Jahren für behindertengerechtes Bauen im Wallis ein. Auch die Anliegen der Seh- und Hörbehinderten dürften nicht vergessen werden. Allzu oft werde das Schwergewicht vorallem auf die Bedürfnisse der Mobilitätsbehinderten gelegt.

Aus diesem Grund lancierten die Kantonale Kommission für die behinderten Personen, die Koordinationsstelle für soziale Institutionen und Procap (ehem. Schweiz. Invaliden-Verband) am 28. April 2005 eine Informations- und Sensibilisierungskampagne, welche die Anliegen des behindertengerechten Bauens im ganzen Kanton Wallis bekannt machen soll. Die Bevölkerung kann dabei das Wichtigste einem handlichen Faltprospekt entnehmen und für Architekten sowie Bauherren steht ein informativer Leitfaden für behindertengerechtes Bauen zur Verfügung. Die Gemeindeverantwortlichen schliesslich, welche häufig die Baugesuche zu beurteilen haben, werden an regionalen Veranstaltungen über die gesetzlichen Grundlagen orientiert.

Ihre Fragen zur Sensibilisierungskampagne werden gerne beantwortet von:
Georgie Lamon, Präsident Kantonale Kommission für die behinderten Personen, Tel. 079 543 32 65.

Ihre Fragen zum behindertengerechten Bauen werden gerne beantwortet von:
Clorinde Dussex, Bauberaterin bei Procap Valais romand, Tel. 079 637 64 10.
Ruedi Wenger, Bauberater bei Procap Oberwallis, Tel. 027 921 23 73.

 

 

 

Medienmitteilung vom 25.04.2005

 

Aktivferien für Kinder mit speziellen Bedürfnissen

 

Spezielles Kinder- und Jugendprogramm bei Procap Sport mit Trekking- und Survival-Woche und Kletterweekend.

 

Aus dem Alltag ausbrechen? Lust auf etwas Neues? Lust auf Abenteuersportarten wie Abseilen, Klettern oder Trekken? Im Freien übernachten? Dies und vieles mehr können Kinder und Jugendliche mit speziellen Bedürfnissen dieses Jahr zum ersten Mal bei Procap Sport aktiv miterleben.

Die Aktivferien werden durch professionelle Fachkräfte geleitet und richten sich an körper-, sinnes-, geistig- und psychischbehinderte sowie langzeitkranke Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren. Es wird gezielt auf die Bedürfnisse und Möglichkeiten der Kinder und Jugendlichen eingegangen, damit diese Ferien für alle Teilnehmenden zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Kollegen, Kolleginnen und Geschwister der Kinder sind ebenfalls willkommen. Die Trekking- und Survival-Woche findet vom 31. Juli bis am 6. August in der Zentralschweiz statt und kostet 450 Franken für Mitglieder (490 Franken für Nicht-Mitglieder); das Kletterweekend wird am Wochenende vom 3./4. September durchgeführt und kostet 90 Franken (110 Franken für Nicht-Mitglieder). Bei beiden Kursen gibt es noch freie Plätze! Infos und Anmeldung bei Procap Sport: Tel. 062 206 88 33 oder per E-Mail: sport.

 

 

 

Medienmitteilung vom 10.03.2005

 

Brücke zwischen Menschen mit und ohne Behinderung

 

Auftakt des 75-Jahre-Jubiläum von Procap am FIS Weltcup-Finale in Lenzerheide –
mit Silvano Beltrametti und dem ehemaligen Paralympics-Sieger Wendi Eberle.

 

Procap (ehem. Schweiz. Invaliden-Verband) hat am 10. März 2005 am Weltcuprennen in Lenzerheide das 75-Jahre-Jubiläum eröffnet. Im Zielraum der Weltcupstrecke «Silvano Beltrametti» wurden Bilder von Silvano Beltrametti bei der Einweihung der Piste und Ausschnitte von der Siegesfahrt von Wendi Eberle an den Paralympics in Lillehammer gezeigt. Im Zielraum erzählten die beiden Sportler über ihre Leidenschaft zum Skisport und brachten den Zuschauerinnen und Zuschauern näher, was als Sportler mit einer Behinderung alles möglich ist. Silvano Beltrametti betonte, wie stolz er sei, Götti dieser Strecke zu sein. Es ist ihm ein Anliegen, die Beltrametti-Piste selber mit dem Skibob zu bewältigen und zu zeigen, dass er sich als Rollstuhlfahrer nicht behindern lässt.

 

Feuer und Flamme für Menschen mit Behinderung

Um 14.00 Uhr eröffnete Silvano Beltrametti symbolisch mit dem Anzünden einer Fackel das Jubiläumsjahr von Procap. Der grösste Selbsthilfeverband für Menschen mit einer Behinderung setzt sich seit 75 Jahren gemeinsam mit freiwilligen Helferinnen und Helfern in der Beratung, Betreuung, beim Sport, beim Reisen und bei geselligen Anlässen für Menschen mit einer Behinderung ein. Dieses innere Feuer für Menschen mit Handicap wird im Jubiläumsjahr durch eine brennende Fackel repräsentiert, die ausgehend von der Sektion Procap Grischun quer durch die Schweiz weitergegeben wird und die Brücke zwischen Menschen mit und ohne Behinderung spannen soll.

 

Weitere Informationen:

Sabine Zeilinger, Informationsbeauftragte Procap, sabine.zeilinger

 

Silvano Beltrametti

Silvano Beltrametti (26), in der Skiregion Lenzerheide-Valbella aufgewachsen, ist seit seiner Kindheit ein leidenschaftlicher Skifahrer. Mit 16 Jahren wurde er in die Junioren Nati aufgenommen, schon in seiner zweiten Weltcupsaison fuhr er sein erstes Top-Ten Resultat in der Abfahrt und ein Jahr später gehörte er zu den besten Abfahrern der Welt. Im Dez 2001 stürzte Silvano Beltrametti an einer Abfahrt. Eine Fraktur in der Brustwirbelsäule und eine komplette Zertrennung des Rückenmarkes zwang Silvano, sein Leben im Rollstuhl zu verbringen. Getragen von einer enormen Anteilnahme an seinem Schicksal meisterte Silvano aber auch diese Herausforderung hervorragend und fasste in seinem neuen Lebensabschnitt wieder Fuss.

 

Wendi Eberle

Wendi Eberle (49) ist Sporthändler und besitzt in Heiligenkreuz (Mels) ein eigenes Sportgeschäft. 1990 stürzte er von einem Lindenblütenbaum und ist seither querschnittgelähmt. Schon immer ein begeisterter Skifahrer, lernte er nach seinem Unfall Skibob fahren, und es folgte eine glänzende Karriere als Behindertensportler. An den Paralympics in Lillehammer 1994 gewann er Gold im Abfahrtslauf. An der WM in Lech 1996 und an der WM in Anzere 2000 wurde er Vizemeister im Slalom und 3. in der Abfahrt, 2002 Europameister im Super-G und im Riesen-Slalom. An den Paralympics in Salt Lake City 2002 belegte er zweimal den 4. Rang. Vor zwei Jahren hat er sich vom Profi-Sport zurückgezogen, ist aber immer noch ein leidenschaftlicher Skifahrer.

 

Medienmitteilung vom 10.01.2005

Reisen mit Handicap

Dass Menschen mit einer Behinderung ohne Hindernisse in die Ferien fahren können, dafür sorgt Procap Reisen, das spezialisierte Reisebüro für Menschen mit Handicap. Der druckfrische Reisekatalog präsentiert neu Rundreisen nach Kanada oder Irland, Wellness-Tage in Bayern oder Österreich, Erlebnisferien in Deutschland oder am Bodensee und Städtereisen nach Dresden oder Prag. Anlässlich des 75-jährigen Bestehens von Procap findet zudem eine Jubiläumsreise ins Elsass statt. Procap Reisen will Menschen mit einer Behinderung ermöglichen, für kurze Zeit aus ihrem oftmals hindernisreichen Alltag auszubrechen. Dazu ist eine frühzeitige und sorgfältige Vorbereitung nötig. Dank der kompetenten Beratung, die auf individuelle Wünsche und Bedürfnisse von reisefreudigen Menschen mit Handicap eingeht, werden Ferien erst zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Massgeschneiderte Angebote

Procap Reisen hat für jeden Geschmack das passende Angebot: Gruppenreisen, Individualreisen, Kreuzfahrten, Vermietung von rollstuhlgängigen Ferienwohnungen und Reisen nach Mass für Menschen mit unterschiedlichsten Behinderungsarten. Die Angebote werden laufend auf ihre Rollstuhltauglichkeit überprüft. Mit Ihrer Buchung bei Procap Reisen fühlen Sie sich in Ihren Ferien doppelt so gut, denn Sie unterstützen gleichzeitig Ferienprojekte für behinderte Menschen. Der Reisekatalog kann gratis bei Procap Reisen unter Tel. 062 206 88 30 oder per E-Mail reisen bestellt werden.

Weitere Informationen:
Yolanda Hug, Procap Reisen
Tel.: 062 206 88 30, reisen

 

Medienmitteilung vom 04.01.2005

cinema procap - Tour 2005

Procap, die grösste Selbsthilfeorganisation für Menschen mit Behinderung in der Schweiz, feiert 2005 das 75-jährige Bestehen. Der Verband eröffnet das Jubiläumsjahr mit dem mobilen Kino «cinema procap». Es gibt zwar sehr viele gute Filme zum Thema Behinderung, aber zahlreiche Kinos in der Schweiz sind für mobilitätsbehinderte Menschen nicht oder nur schwer zugänglich. Wo kein geeignetes Kino vorhanden ist, bringt «cinema procap» das Kinovergnügen an hindernisfrei zugängliche Orte und ermöglicht damit den gemeinsamen Kinogenuss von Menschen mit und ohne Behinderung.

Ein interessantes Rahmenprogramm, sowie ein Barbetrieb sorgen dafür, dass im Umfeld der Vorführungen Diskussionen und Gespräche geführt werden können. An den meisten Spielorten sind neben den Abendvorstellungen für ein allgemeines Publikum am Nachmittag Vorführungen für Schulklassen vorgesehen, bei denen Procap-Mitglieder und -Mitarbeiter für Fragen und Gespräche zur Verfügung stehen.

An zahlreichen Veranstaltungen werden Regisseurinnen/Regisseure und/oder Darstellerinnen/Darsteller für Gespräche und Diskussion anwesend sein.

«cinema procap» ist als wiederkehrendes Engagement von Procap geplant und soll in den Folgejahren auf weitere Kantone in allen Regionen der Schweiz ausgedehnt werden.

Weitere Informationen über die Vorführungen und die Filme finden Sie unter http://www.procap.ch/d/aktuell/cinema_procap.html

 

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