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Medienmitteilung vom 6. Oktober 20065. IVG-Revision: Kein ReferendumDie DOK hat an ihrer Sitzung vom 5. Oktober beschlossen, auf ein Referendum gegen die 5. IVG-Revision zu verzichten. In vielen Punkten sind die in der DOK zusammengeschlossenen Organisationen enttäuscht von den Ergebnissen der Gesetzesrevision. Dennoch möchte die DOK die positiven Ansätze nicht gefährden und dazu beitragen, das langfristige Überleben der Invalidenversicherung (IV) zu sichern. Auch Procap erwartet nun im Gegenzug den ernsthaften Tatbeweis von Seiten der Wirtschaft und der IV: statt zu kommunizieren, die Zahl der Neuberentungen müssten um 20, 30 oder 40 Prozent sinken, sollen IV und Arbeitgeber den Beweis antreten, dass 20, 30 oder 40 Prozent mehr Integration in die Arbeitwelt stattfinden kann. Die in der Revision ins Zentrum gestellten Frühinterventions- und Integrationsmassnahmen funktionieren nämlich nur, wenn die Betroffenen – behinderte Menschen oder Menschen mit einer Leistungsbeeinträchtigung – auch tatsächlich ihren Arbeitsplatz behalten können oder einen Arbeitsplatz finden. Gelingt dies nicht, muss befürchtet werden, dass die Betroffenen in die Sozialhilfe abgeschoben werden. Im Verlaufe der Debatte um den materiellen Teil der Gesetzesrevision wurde von Politikern fast aller Parteien beteuert, dass zur Sanierung der hoch defizitären IV zusätzliche finanzielle Mittel unabdingbar seien. Wir erwarten von den Politkern, dass sie nach Abschluss der Debatte nun Wort halten: die Zusatzfinanzierung muss unverzüglich an die Hand genommen werden. Die Behindertenorganisation Procap begrüsst diesen Entscheid, erwartet von den Arbeitgebern nun aber konkrete Massnahmen zur Arbeitsintegration. Die Arbeitgeber sind in den Augen von Procap in der Gesetzesvorlage noch zu wenig eingebunden. Umso wichtiger ist nun die Umsetzung in die Praxis auf Stufe der Verordnungen. Der Bundesrat soll dabei das Lippenbekenntnis zur Integration in greifbare Massnahmen umsetzen.
Medienmitteilung vom 18. 7. 06Procap-Lichtermeer in BernAm 1. August findet zum ersten Mal das Procap-Lichterrmeer statt, der Folgeanlass des traditionellen Aareleuchtens. Auf dem unteren Waisenhausplatz in Bern werden anlässlich der offiziellen Bundesfeier der Stadt Bern 5000 Lichter entzündet.Das bereits traditionelle Aareleuchten geht nach 10 Jahren in eine neue Runde. Procap übernimmt von Swissaid die Organisation. Aufgrund der Unwetterschäden an den Schwellen ist eine Wasserung der Lichtschiffchen dieses Jahr nicht möglich. Stattdessen wird ein Lichtermeer von 5000 Kerzen den Waisenhausplatz erleuchten. Menschen mit Behinderung sind eingeladen, kostenlos ein Licht zu entzünden und ihren Wunsch zu hinterlegen. Für Fr. 5.00 steht diese Möglichkeit allen offen. Der Erlös aus dem Lichterverkauf kommt den Procap-Treffpunkten für behinderte Menschen im Kanton Bern zugute. Vorverkauf Ab sofort bei Buchhandlung Stauffacher, Reformsupermarkt Vatter und Warenhaus Loeb oder am Abend des 27. Juli am Procap-Stand auf dem unteren Waisenhausplatz. Übergabeanlass Am 27. Juli 2006 um 17Uhr findet auf dem unteren Waisenhausplatz die offizielle Übergabe des Anlasses von Swissaid zu Procap statt.
Medienmitteilung vom 22.03.2006Nationale Procap-Sporttage - jetzt anmelden!Am 17. und 18. Juni finden im «Centro Sportivo» von Tenero die 45-ten Behindertensporttage von Procap Schweiz statt. Personen ab dem 10. Altersjahr mit einer Körperbehinderung, einer Sinnesbehinderung und/oder einer geistigen Behinderung können sich noch bis zum 30. April anmelden. Präsident des Organisationskomitees ist dieses Jahr Nationalrat Fulvio Pelli. Die diesjährigen Behindertensporttage in Tenero werden am 17. Juni um 14.00 Uhr mit diversen Workshops eröffnet. Im Angebot stehen dabei 13 verschiedene Sportarten darunter Klettern, Inline-Skating, Aerobic, Tanz, Kanu und Nordic Walking. Daneben findet am Samstag ein Orientierungslauf statt, wobei an jedem Posten eine Quizfrage beantwortet werden muss. Dieser Lauf ist ein Wettspiel, die besten Läuferinnen und Läufer erhalten einen Erinnerungspreis. Der Tag wird mit einem «Tessiner Abend» abgerundet. Bei Spiel und Tanz soll dieser Abend Begegnungsplattform für Menschen mit und ohne Behinderung sein. Am Sonntag werden Einzelwettspiele, Gruppenwettspiele und Plauschangebote organisiert. Bei den Einzelwettspielen können Erwachsene an folgenden Disziplinen teilnehmen: 80-Meter-Lauf, Weitsprung, Unihockey-Slalom, Kugelstossen, 800-Meter-Lauf. Ein adaptiertes Angebot mit kürzeren Laufdistanzen ist an Kinder und Jugendliche gerichtet. Daneben finden im Freibad Tenero auch Schwimmwettspiele statt. Die Gruppenwettspiele beinhalten eine Pendelstafette sowie eine musikalisch begleitete Gruppenvorführung. Das Plauschangebot stellt - wie der Name schon sagt - in verschiedensten Sportarten das Erlebnismoment in den Vordergrund. In dieser Kategorie werden denn auch keine Ranglisten geführt. Nicht-behinderte Begleitpersonen und Helfende sind ebenfalls zur aktiven Teilnahme eingeladen, diese Personen starten jedoch in der Kategorie «ausser Konkurrenz». FDP-Nationalrat Fulvio Pelli hat sich als Präsident des Organisationskomitees zur Verfügung gestellt. Damit erhält der Anlass auf den Anlagen des «Centro Sportivo» in Tenero einen prominenten Paten. Das Organisationskomitee ist bereits seit einiger Zeit am Planen und Organisieren, erwartet werden rund 400 Behindertensportlerinnen und -sportler mit ihren Begleitpersonen. Teilnehmen können Menschen ab dem 10. Altersjahr mit einer Körperbehinderung, einer Sinnesbehinderung und/oder einer geistigen Behinderung. Die Teilnahme steht auch Behindertensportgruppen sowie Gruppen von Institutionen und Werkstätten offen. Im «Centro Sportivo» stehen rollstuhlgängige und behindertengerechte Unterkünfte zur Verfügung. Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.procap-sport.ch (behindertengerechte Website) Für weitere Auskünfte kontaktieren Sie bitte: Helena Bigler , Leiterin Procap Sport, Tel.: 062 206 88 33, E-Mail: helena.bigler Wünschen Sie ein honorarfreies Bild zum Thema, kontaktieren Sie bitte: Adrian Hauser , Informationsbeauftragter Procap, 062 206 88 93, adrian.hauser
Medienmitteilung vom 10.01.2006 Ferien trotz HandicapDer neue Ferienkatalog von Procap Reisen und Procap Sport bietet viele neue Destinationen für Menschen mit speziellen Bedürfnissen. Ferien, ein Zauberwort, das oft mit vielen schönen Erinnerungen verbunden ist: Sonne, Strand, Meer, in Paris einen Kaffee trinken, in Rom eine Münze werfen, sich verwöhnen lassen, aktiv sein, neue Menschen und Kulturen kennen lernen, und und und… Für Menschen mit einer Behinderung ist es nicht immer einfach, eine Reise zu planen und einen hindernisfreien Urlaubsort zu finden. Denn Procap bietet Ferienangebote, die speziell auf Menschen mit besonderen Bedürfnissen zugeschnitten sind. Massgeschneiderte Angebote Procap Reisen und Procap Sport haben für jeden Geschmack
das passende Angebot: Gruppenreisen, Individualreisen, Kreuzfahrten, Vermietung
von rollstuhlgängigen Ferienwohnungen und Reisen nach Mass für Menschen
mit unterschiedlichsten Bedürfnissen. Die Angebote werden laufend auf
ihre Rollstuhltauglichkeit überprüft. Der druckfrische Reisekatalog präsentiert
neu Rundreisen nach Japan, Kanada oder USA, Ferien in Holland, im Allgäu
und im Elsass, eine Safari in Kenya, Wellness-Tage in Österreich und Städtereisen
nach St. Petersburg/Moskau, Wien und Kopenhagen.
Zur Überischt: Medien-Infos
Procap | Schweizerischer Invaliden-Verband | Froburgstrasse 4 | 4600 Olten Tel. 062 206 88 88 | Fax 062 206 88 89 | Mail Zentralsekretariat | PC 46-1809-1 |